Verbund ist optimistisch

Bruckberger

Der Energiekonzern erhöht nach gutem Halbjahr die Gewinnziele für 2019.

Österreichs größter Energiekonzern Verbund hat in der ersten Jahreshälfte dank gestiegener Großhandelspreise und damit höherer Absatzpreise einen Gewinnsprung hingelegt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 36,2 Prozent auf 685,9 Millionen Euro. Unter dem Strich kletterte der Gewinn sogar um 48,7 Prozent auf 338,2 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr gibt sich der Konzern nun optimistischer: Das Ebitda werde nun zwischen rund 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro (zuvor: 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro), der Nettogewinn zwischen rund 530 und 580 Millionen Euro (zuvor: 470 bis 540 Millionen Euro) erwartet. Ausgeschüttet werden sollen zwischen 40 und 45 Prozent bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis.

Positiv auf die Geschäfte ausgewirkt habe sich zuletzt eine gestiegene Erzeugung aus Wasser- und Windkraft, während die Erzeugung aus thermischen Kraftwerken gesunken sei. Die für die Auslastung der Kraftwerke wichtige Wasserführung der Flüsse habe in den ersten sechs Monaten um elf Prozent über dem langjährigen Durchschnitt gelegen, hieß es.

Das Ergebnis des teilstaatlichen Konzerns hängt stark von seinen 128 Wasserkraftwerken ab, die an der Donau in Österreich und Bayern liegen. Je mehr Wasser in den Flüssen fließt, desto besser ist die Auslastung der Kraftwerke.