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Österreich

Das kurze Abenteuer Lauda

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ArchivbildREUTERS
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Die Ryanair droht der hoch defizitären Österreich-Tochter mit dem Aus, wenn sie nicht effizienter wird. Die Belegschaft muss Zugeständnisse machen, andernfalls gibt es Kündigungen.

Wien. In einem beispiellosen Coup hat Niki Lauda die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki, die er selbst groß gemacht hat, im Jänner 2018 zurückgekauft. Wenig später überraschte der im heurigen Mai verstorbene Formel-1-Champion und Luftfahrtunternehmer, als er die Ryanair an Bord holte. Im Dezember 2018 übernahm Europas größte Billig-Airline ganz das Steuer – und seither ist es bei der Fluglinie, die inzwischen nur Lauda heißt, mit der österreichischen Gemütlichkeit vorbei.

Der scharfe Preiskampf in Wien gegen die andere Billigkonkurrenz und die AUA, der das Erreichen schwarzer Zahlen in immer weitere Ferne rückt, verschärfte den Ton zwischen Betriebsrat und Lauda-Geschäftsführung zusehends. Und der Druck von Ryanair wurde immer größer.