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Management & Karriere

Workation: Mit dem Laptop auf die Alm oder an den Strand

Für die einen normal, für die anderen der erste Schritt ins Burn-out: Im Urlaub zu arbeiten. Dass die Kombination gelingen kann, zeigen neue „Workation“-Hubs.

Heißer Sand und Meeresrauschen inmitten dichter Palmenhaine - Szenen eines wohl perfekten Badeurlaubs. Fügt man hingegen noch Laptop, Smartphone und die eigenen Arbeitskollegen ins Bild, ergibt das einen aktuellen Arbeitstrend, der immer mehr an Bedeutung zu gewinnen scheint: „Workation“ ist das neue Ding, in dem einige die Idealform der modernen Arbeitswelt erkennen.

Weil die Digitalisierung ohnehin die Bereiche Arbeit und Freizeit ineinander fließen lässt, die traditionelle Trennung von Privatem und Professionellem dabei erodiert, setzen immer mehr Firmen auf die Verbindung des Nützlichen mit dem Angenehmen und laden ihre Mitarbeiter ein, zusammen auf Urlaub zu fahren.

Digitalnomaden auf der Stadtflucht

Einer Studie der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen und der Internationalen Arbeitsorganisation zufolge arbeitet heute jeder fünfte Beschäftigte in Österreich unterwegs. Die Erosion von Arbeits- und Freizeitleben ist für viele Realität geworden. Nicht selten führt sie zu Stress, Erschöpfung und Burn-out, insbesondere bei der jüngeren Generation, bei der oft vom „Millennial-Burn-out“ gesprochen wird. Dass die Vermischung von Urlaub und Job aber auch die eigene Lebens- und Arbeitsqualität verbessern kann, zeigen immer mehr Reise-Anbieter auf, die spezifische „Büroreisen“ anbieten.