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Bauarbeiten an der Linken Wienzeile starten

Symbolbild
SymbolbildAPA/GEORG HOCHMUTH

Die Vorarbeiten für den Radweg an der Linken Wienzeile, um den jahrelang erbittert gerungen wurde, laufen an. Es drohen Staus, die selbst für Wiener Verhältnisse enorm sein werden.

Wien. Dieser Tage rücken an einer jener Baustellen, um die in Wien in den vergangenen Jahren gestritten und gerungen wurde wie um wenige andere, die Arbeiter an. Die Vorarbeiten für die Neugestaltung – inklusive Radwegbau – der Linken Wienzeile entlang des Naschmarkts starten. Der eigentliche Bau, der eine Einschränkung der Linken Wienzeile und damit erhebliche Staus bringen wird, startet erst Anfang September. Eigentlich, so sagt auch Wiens Baustellenkoordinator Peter Lenz, wäre das eine klassische Sommerbaustelle. Aber weil in den Ferien heuer an der U4 gearbeitet wird, und der Schienenersatzverkehr die Linke Wienzeile passieren muss, muss die Straßenbaustelle in den Herbst verschoben werden.

Diese Woche beginnen nun also erste Arbeiten, die den Schienenersatzverkehr nicht blockieren. Vor dem Theater an der Wien wird der Vorplatz neu gestaltet. Er soll fertig sein, bevor dort im September die Herbstsaison startet. Auch in der Operngasse, auf dem Kreuzungsplateau zwischen Friedrichstraße und Nibelungengasse, sind noch bis Ende der nächsten Woche tagsüber eine, und nachts zwei Fahrspuren wegen Rohrverlegungsarbeiten der Wiener Netze gesperrt. Und ab Mittwoch wird die Operngasse zwischen Elisabethstraße und der Friedrichstraße auf einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Getreidemarkt reduziert.