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Korruptionsjäger zwischen Politik und Grabenkämpfen

Wie tickt die Korruptionsstaatsanwaltschaft, jene Behörde, die nun die Glücksspiel-Affäre prüft?

Am 28. Februar hätte es zu einem Heimspiel kommen sollen: Zur Würdigung des zehnjährigen Bestehens der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, kurz: WKStA, diskutierten hochkarätige Experten im Justizpalast. Kritische Worte, auch von WKStA-Chefin Ilse-Maria Vrabl-Sanda, trübten die Feierlaune. Es ging um das obligate Verfassen von Berichten; schon in 45 Prozent der Ermittlungsverfahren muss die WKStA „nach oben“ rapportieren.