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EZB: Grundsteinlegung für neue Zentrale

RENDERING: NEUBAU DER EUROP�ISCHEN ZENTRALBANK IN FRANKFURT
(c) APA/ISOCHROM.com/Vienna (Isochrom.com/vienna)
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Die neue Zentrale der Europäischen Zentralbank in Frankfurt wird vom Wiener Architektenbüro Coop-Himmelb(l)au gestaltet. Der Doppelturm des Gebäudes soll 200 Meter hoch werden.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Mittwoch in Frankfurt den Grundstein für den Bau ihrer neuen Zentrale gelegt. Bis 2014 will die EZB im Frankfurter Ostend direkt am Main einen spektakulären Doppelturm von knapp 200 Metern Höhe errichten.

Die Gesamtkosten des Baus, der die denkmalgeschützte frühere Großmarkthalle integriert, werden auf mindestens 850 Millionen Euro geschätzt. "Mit der heutigen Feier beginnt ein neues Kapitel - aus Planung wird Realität", sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet.

500 Millionen Euro Kosten

Der von dem Wiener Architektenbüro Coop-Himmelb(l)au entworfene Bankenturm wird zwei Jahre später fertig werden als geplant. Die Zentralbanker hatten das Projekt 2008 auf Eis gelegt, da kein Generalunternehmer gefunden wurde, der das Gebäude für die vorgesehenen Kosten von 500 Millionen Euro bauen wollte.

Nach separaten Ausschreibungen für zwölf Teilabschnitte ist die Zentralbank jedoch optimistisch, dass die reinen Baukosten von 500 Millionen Euro - gerechnet zu Preisen von 2005 - eingehalten werden. Die Euro-Banker haben dabei vor allem von den in der Finanzkrise gefallenen Rohstoffpreisen profitiert. Derzeit sind die rund 1400 Beschäftigten der Zentralbank auf mehrere Gebäude im Frankfurter Bankenviertel verteilt. Rund 400 Firmen aus ganz Europa hatten sich an der Ausschreibung für die ersten acht Teilabschnitte beteiligt.

(APA)