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Benkos Immobilien-Flaggschiff mit weniger Gewinn

Leiner auf der Mariahilfer StraßeH. Asamer
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Die Signa Prime Selection weist für 2018 einen um 369 Millionen geringeren Überschuss im Vergleich zum Jahr davor aus.

Die Signa Prime Selection AG, "Flaggschiff" im Firmengeflecht des Tiroler Immo-Investors Rene Benko - mit Häusern in Wiener Innenstadtlagen ("Goldenes Quartier"), aber auch dem Berliner Kaufhaus KaDeWe - hat 2018 weniger Jahresüberschuss erzielt. Er sank von 785 Mio. Euro auf 416 Mio. Euro, geht aus dem nun hinterlegten Hauptversammlungsprotokoll hervor, berichtete die Finanzagentur Bloomberg.

Hauptgrund für den Rückgang des Jahresüberschusses sei ein geringeres Immo-Bewertungsergebnis. Große Veränderungen des Bewertungsergebnisses seien bei Immobilienfirmen nicht ungewöhnlich, zitiert Bloomberg einen Signa-Sprecher. Die Gruppe strebe für 2019 ein ähnliches Ergebnis wie 2017 an.

Dem Bericht zufolge stieg der Wert der Konzernimmobilien um ein Viertel auf 8,85 Mrd. Euro. Der Nettovermögenswert (Net Asset Value/NAV) von Signa Prime Selection betrage rund 3,7 Mrd. Euro.

Benko selbst kontrolliert 55 Prozent von Signa Prime Selection. Weitere wichtige Aktionäre sind die RAG-Stiftung (6 Prozent) sowie mit jeweils 5 Prozent die Investmentgesellschaft FFP der Gebrüder Peugeot, die New Yorker Investmentgesellschaft Madison International Realty, die R+V Lebensversicherung sowie Haselsteiner-Trusts und mit 4,6 Prozent A&M SP Invest Sarl

(APA)