Management & Karriere

Aus dem Leben eines Fahrradkuriers

Bestelltes Essen ist heute Teil vieler Feierabende. Doch hinter der eigenen Haustür verbergen sich oft schlechte Bezahlung, Preis- und Zeitdruck. Und das Trinkgeld bleibt meist aus.

Es ist Sonntagabend, und die Dinge stehen schlecht: Der Wochenendeinkauf ist längst aufgebraucht, der Abend zuvor dauerte länger als geplant, und viele Termine in der neuen Woche stehen vor der Tür. An eben dieser klingelt an solchen Abenden oft auch ein Fahrradkurier, in dessen quadratischer Thermobox das zuvor online bestellte Essen bereits durch den Hausflur duftet. Denn mit frischer Kulinarik per Mausklick lässt sich der Sonntagsblues beim „Tatort“ leichter aushalten.