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Eine Universität zeigt, wie digitale Bildung funktionieren kann

Studenten in den USA.REUTERS
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Effizienter, persönlicher und für mehr Menschen verfügbar – das sind die Versprechen digitaler Bildungsangebote. Wie diese eingelöst werden können, zeigt die Arizona State University.

Lehrinhalte (auch) auf digitalem Weg anzubieten ist – vor allem auch global gesehen – eine unumgängliche Notwendigkeit, sagt der gebürtige Österreicher Manfred Laubichler von der Arizona State University (ASU). Laut Schätzungen der OECD steige die Zahl der Studierenden von derzeit 160 auf 410 Millionen im Jahr 2030, berichtet der Experte. „Das geht nicht mit neuen Unis – man müsste vier Unis für je 80.000 Studierende pro Woche errichten.“ Den Ausweg sieht Laubichler in der Digitalisierung des Angebots und den dadurch möglichen Skalierungseffekten.

Wie eine solche Digitalisierung funktionieren kann, das demonstriert etwa die Arizona State University, die mit ihrer EdPlus-Plattform ein Vorreiter auf diesem Gebiet ist. Die Motivation des vor 15 Jahren gestarteten Projekts war laut Laubichler ein Paradigmenwechsel: Anstatt, wie bei Eliteunis üblich, durch Exklusion hat man beschlossen, sich durch Inklusion abzuheben.