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Verfassungsschützer Gridling fühlt sich sicher, aber ...

VERFASSUNGSSCHUTZBERICHT 2018: GRIDLING
APA/HANS PUNZ
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Die Bedrohungen von heute kommen nicht von links oder rechts, sondern aus dem Cyberspace. Einschlägige Experten sind knapp. Daher setzt das BVT auf Zusammenarbeit. Die Wahl der Mittel trifft der Gesetzgeber.

Ich fühle mich in Österreich sicher! Das sagt einer, der von dem Thema Ahnung hat. Peter Gridling, Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), erklärt: „Wir sind eine sehr friedliche Gesellschaft, die nach wie vor von Toleranz geprägt ist – das müssen wir uns bewahren. Zudem haben wir den Luxus, dass die Nachbarländer ähnlich gut aufgestellt sind.“ Nachsatz: „Das kann sich schnell ändern.“

Der am 14. August präsentierte Verfassungsschutzbericht nennt aber auch Gefahren, etwa den islamischen Extremismus, der mit der militärischen Niederlage des IS nicht verschwunden sei. Auch auf andere Terrorgruppen müsse man schauen. „Wir haben beim Linksextremismus rückläufige Zahlen, der Rechtsextremismus stagniert auf höherem Niveau.“