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Pop

Wanda: „Wir trinken nicht mehr nur Schankwein“

„Wenn ich durch Wien ziehe, kreischt keiner“: Wanda – mit Sänger Marco in der Mitte – zelebrieren die Finsternis ihrer Songs recht bodenständig.
„Wenn ich durch Wien ziehe, kreischt keiner“: Wanda – mit Sänger Marco in der Mitte – zelebrieren die Finsternis ihrer Songs recht bodenständig.Alexander Bachmayer/Pressefoto Wolfgang Seehofer

Wanda-Sänger Marco Michael Wanda glüht immer noch von innen. Am Rande des Rock'n'Roll-Exzesses ist er sich sicher, ein positiver Mensch zu sein. Jetzt kommt „Ciao“, das vierte Album, aufgenommen in einem einsamen Haus im Wald.

Die Presse: Die Anfangseuphorie ist vorüber – was treibt da noch?

Marco Michael Wanda: Dieser Beruf bleibt immer spannend. Das Erregungslevel ist nach wie vor hoch. Nichts von dem, was in den vergangenen vier Jahren passiert ist, war selbstverständlich. Es ist wahnsinnig aufregend, in einem Segment, das an sich rückläufig ist, vorwärtszukommen.

Warum sind Alben für Wanda wichtig?