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Diese fünf Wirtschaftsgeschichten sollten Sie gelesen haben

Ferdinand Piech Aufsichtsratsvorsitzender Volkswagen AG anl�sslich der Hauptversammlung der Aktion
Ferdinand Piech ist 81-jährig gestorben.(c) imago/PHOTOMAX (imago stock&people)
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Breit gestreut waren die Topthemen diese Woche: Ein Todesfall hat die Wirtschaftsredaktion dieser Tage beschäftigt, die Casinos Austria kommen nicht zur Ruhe und das Schreckgespenst Rezession wird uns wohl noch länger erhalten bleiben.

Nun ist Alpbach 2019 auch wieder Geschichte. Ein Teil der Wirtschaftsredaktion der „Presse“ war diese Woche dort vertreten. Der Rest hielt die Stellung. Der Relevanz der Wirtschaftsgeschichten hat das alles keinen Abbruch getan, ebenso hat sich die Weltwirtschaft trotzdem weitergedreht. „Presse"-Bilanz-Kolumnist Josef Urschitz hält es durchaus für möglich, dass aus der Konjunkturdelle eine echte Rezession wird. Warum, lesen sie in „Warum eine Rezession droht“.

Auch in Österreich hat sich alles weitergedreht, in der Causa Novomatic gab es Neuigkeiten. Hanna Kordik hat in Erfahrung gebracht, dass einer der Gegenkandidaten des FPÖ-Mannes Peter Sidlo just ein Manager von Novomatic war. Die Novomatic hat aber im Aufsichtsrat dennoch für Sidlo gestimmt. Spannend. Nachlesen können Sie die Geschichte in „Neue seltsame Details in der Causa Casinos“.

Der Tod der Automobil-Legende Ferdinand Piech wurde am Montag bekannt. Der 81-jährige Machtmensch und große Patriarch hat Volkswagen zu dem weltumspannenden Konzern gemacht, der er heute ist. Auto- und Motorexperte Timo Völker hat das Leben von „Fugen-Ferdl“, der zwar ein Porsche war, ohne den großen Namen zu tragen, nachgezeichnet. Wieso „Fugen-Ferdl“? Auch das lesen Sie hier: „Sie nannten ihn „Fugen-Ferdl““.

Weil Palmöl so ertragreich ist, boomt es, vor allem als Biosprit. Die EU will aber Palmöl im Biosprit bis 2030 schrittweise verbieten. Sie begründet dies mit einem Seitenblick auf die massive Rodung und die CO2-Belastung beim Palmölanbau. Deshalb toben nun die Anbauländer. Beobachter warnen vor den Nebenwirkungen der Abkehr vom stigmatisierten Öl. Antonia Löffler hat sich die Sache genauer angesehen. Das Ergebnis gibt es hier: „Wer gewinnt, wenn Palmöl verliert“.

Auch die Immobilienmakler könnten bald zu den Verlierern zählen. Die ÖVP hat einen Vorstoß angekündigt, wonach die Maklerprovision künftig nur mehr vom Vermieter und nicht mehr vom Mieter getragen werden soll. Die Immobilienwirtschaft hält es für ein „Wahlzuckerl“. Judith Hecht ist mit „Immobilienmakler fürchten um ihr Geschäft“ möglichen Konsequenzen auf den Grund gegangen, auch die eines größeren Wettbewerbs.

In vier Wochen steht hierzulande die Nationalratswahl an. Da werden sicherlich noch einige Wahlversprechen, wie die diese Woche angekündigte Pensionserhöhung über der Inflationsrate, auf uns zukommen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.