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Trump will mehr Methan-Emissionen bei Öl- und Gasförderung erlauben

FILE PHOTO: A natural gas flare on an oil well pad burns as the sun sets outside Watford City, North Dakota
Eine Ölquelle im US-Bundesstaat North Carolina (Archivbild)REUTERS
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Keine andere Branche allein produziert so viel von dem Gas, das Wissenschaftler als einen Hauptfaktor der Erderwärmung ausgemacht haben.

US-Präsident Donald Trump treibt die Rücknahme der Umweltschutz-Politik seines Vorgängers, Barack Obama, weiter voran. Die Umweltbehörde EPA wollte Regierungskreisen zufolge noch am Donnerstag eine Lockerung von Regeln zum Methanausstoß bei der Öl- und Gasförderung ankündigen.

Keine andere Branche allein produziert so viel von dem Gas, das Wissenschaftler als einen Hauptfaktor der Erderwärmung ausgemacht haben. Es wird erwartet, dass es bei der Öl- und Gasförderung in den USA künftig gar keine gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgrenzen mehr für Methan-Emissionen geben wird. Umweltschützer haben bereits angekündigt, gerichtlich dagegen vorzugehen.

Selbst einige Ölkonzerne würden jedoch in den USA gesetzliche Regelungen zu den Methan-Emissionen auf Bundesebene bevorzugen. Diese klaren Vorgaben seien ihnen lieber als ein Flickenteppich aus Regelungen einzelner Bundesstaaten sowie die Unsicherheit durch drohende Klagen von Umweltschützern, argumentiert beispielsweise BP. Trump, der sich selbst als Umweltschützer bezeichnet, hat bereits Abgasgrenzen für Autos gelockert und den Austritt aus dem Pariser Klimavertrag von 2015 angekündigt. Angesichts von Bränden in der Arktis und dem Amazonas-Regenwald ist der Klimawandel in den vergangenen Wochen verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Das "Wall Street Journal" hatte zuerst über die aktuellen Pläne der US-Regierung berichtet.

(APA/Reuters)