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FPÖ will Erlöse aus CO2-Zertifikaten in Unternehmen stecken

Die Gelder sollen für "Forschung zur Dekarbonisierung" verwendet werden. Durch die Kosten für Zertifikate befürchtet der FPÖ-Chef eine Rezession.

Auch die FPÖ setzt in ihrer Klimapolitik immer mehr auf Förderung von Unternehmen. Deren Spitzenkandidat für die Nationalratswahl Norbert Hofer schlug am Samstag vor, die Erlöse aus den CO2-Zertifikaten für die "Forschung zur Dekarbonisierung" zu verwenden. "Eine funktionierende Wirtschaft und Umweltschutz sind kein Widerspruch", argumentierte er in einer Aussendung.

"National und international befinden sich zahlreiche Unternehmen in großen Schwierigkeiten und müssen aufgrund der hohen Kosten für die Zertifikate viele Mitarbeiter freisetzen", glaubt Hofer. Damit drohe auch eine Rezession, deren Ausmaß man nicht erahnen könne. "Um dem gegenzusteuern wäre es dringend notwendig, die Gelder der Zertifikate in die Forschung rückzuführen, um dadurch sobald wie möglich weniger CO2 Ausstoß zu erreichen", so Hofer.

(APA)