Österreich

Anklage gegen Islamprediger: "Eine enorme Frechheit"

STEIERMARK: PROZESSFORTSETZUNG GEGEN MUTMASSLICHE JIHADISTEN
Terrorprozesse fanden in Graz wiederholt statt (Bild vom Juni 2016).ERWIN SCHERIAU / APA / picturede

Der per Haftbefehl weltweit gesuchte Prediger F. Qarar nahm mit der „Presse am Sonntag“ Kontakt auf. Der 42-Jährige stemmt sich gegen eine Terroranklage. Diese wirft ihm und anderen Verdächtigen auch das Verbrechen „Staatsfeindliche Verbindung“ vor.

Das salafistische Netzwerk, das durch den Einsatz von 800 Polizisten zerschlagen worden sei, habe vorgehabt, aus Österreich einen islamischen Gottesstaat zu machen. Bei Großrazzien in Wien und Graz habe es etliche Festnahmen gegeben. Dies verkündete ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka am 26. Jänner 2017 auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz.