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Sensibler Interpret statt Enfant terrible: Currentzis in „Così“

Teodor Currentzis.
Teodor Currentzis.(c) imago images / ITAR-TASS (Sergei Fadeichev)
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KritikJubel für Mozarts Oper mit Nadezhda Pavlova im Konzerthaus.

Exzentrik, Extrem und Selbstdarstellung? Nicht an diesem Abend. Als Teodor Currentzis am Montag die halbszenische Aufführungstrilogie zum Saisonauftakt des Wiener Konzerthauses mit „Così fan tutte“ schloss, zeigte er sich mehr als sensibler Interpret denn als Enfant terrible, als das er gerne bezeichnet wird und sich auch mit Vorliebe selbst stilisiert. Natürlich, er sang mit, wippte tanzend in den Knien, trieb sein musicAeterna Orchestra zu dynamischen Kontrasten, beschleunigte mal stark, dehnte an anderer Stelle bis zur Schmerzgrenze, doch hielt er die Spannung dabei immer aufrecht – und sich selbst durchaus auch zurück.