Buwog-Prozess: Grassers Wutrede

Karl-Heinz Grasser vor Gericht: „Ich habe die Buwog-Vergabe-Kommission nicht beeinflusst.“
Karl-Heinz Grasser vor Gericht: „Ich habe die Buwog-Vergabe-Kommission nicht beeinflusst.“(c) APA/HERBERT NEUBAUER / APA-POOL (HERBERT NEUBAUER / APA-POOL)

Karl-Heinz Grasser geißelte die Anklage – mehr als drei Stunden lang.

Wien. Ja. Es gibt ihn noch, den Buwog-Prozess. Man schreibt mittlerweile Prozesstag Nr. 106. Und Richterin Marion Hohenecker erlaubte ihrem prominentesten Angeklagten, Karl-Heinz Grasser, seine Sicht der Dinge darzutun. So zwischendurch. Der Ex-Finanzminister machte davon Gebrauch. Umgehend. Mit Manuskript ausgestattet, hielt er eine Art Plädoyer. Mehr als drei Stunden lang. Dieses geriet phasenweise – nämlich dort, wo Grasser die Staatsanwaltschaft attackierte – zu einer Wutrede. Hier die wichtigsten Zitate, deren Bedeutung und deren Einordnung.