Der Salzburger Andreas Döllerer ist einer der Stars bei den ersten Festspielen der alpinen Küche. Deren Bogen reicht von Tradition bis Avantgarde.
Wenn man will, ist er so etwas wie die Galionsfigur der alpinen Küche: der Salzburger Spitzenkoch Andreas Döllerer. Mit seiner Cuisine Alpine gilt er als Pionier der modernen Regionalküche des Alpenraums. Wenig überraschend also, dass er bei den ersten Festspielen der Alpinen Küche am Montag in Zell am See ganz vorne steht, um als erster seine Küchenphilosophie und einige seiner Signature Dishes zu präsentieren.
Der 40-Jährige hat das elterliche Gasthaus mit Metzgerei in Golling – eine knappe halbe Stunde von Salzburg entfernt – in den vergangenen 15 Jahren zu einem mittleren Kulinarikimperium ausgebaut: mit Restaurant, Wirtshaus, Metzgerei, Weinhandel. Er hält drei Hauben und hat auch sonst ziemlich viele der Auszeichnungen abgeräumt, die man in der heimischen Küchenszene bekommen kann.