Nationalratswahl 2019

Parlamentstage vor der Wahl werden teuer

Nach den Parlamentssitzungen vergeht Finanzminister Eduard Müller möglicherweise das Lachen.
Nach den Parlamentssitzungen vergeht Finanzminister Eduard Müller möglicherweise das Lachen.(c) APA/AFP/Lehtikuva/MARTTI KAINULA

Die Beschlüsse vor der Nationalratswahl kosten fast sechs Milliarden Euro. Wirklich dramatisch ist das aber nicht, weil man sich viel Geld durch den Ausfall der Steuerreform erspart.

Wien. Parlamentssitzungen vor einer Wahl sind für manche Wähler ein finanzielles Wunschkonzert: Denn die Parteien verteilen großzügig Geld – etwa durch eine Erhöhung der Pensionszahlungen –, wie das entstandene Finanzloch zu füllen ist, muss sie vorerst nicht kümmern. Zum Problem wird es erst, wenn die Wahlzuckerln tatsächlich die erhoffte Wirkung hatten – denn dann gehört man der nächsten Regierung an.