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Eurofighter: Ein Krimi ohne „Smoking gun“

Alle Parteien stimmten am Mittwoch dem Abschlussbericht des Eurofighter-Untersuchungsausschusses zu.
Alle Parteien stimmten am Mittwoch dem Abschlussbericht des Eurofighter-Untersuchungsausschusses zu.(c) APA/BUNDESHEER/HORST GORUP

Millionen an Bestechungsgeldern werden vermutet – gefunden wurden sie im U-Ausschuss nicht.

Wien. Das ist ungewöhnlich: Alle Parteien stimmten am Mittwoch dem Abschlussbericht des Eurofighter-Untersuchungsausschusses zu. Aber ungewöhnlich war auch dieser U-Ausschuss selbst: Es war nämlich bereits der dritte seit dem Jahr 2006, der sich mit dem Ankauf der Luftraumüberwachungsflugzeuge beschäftigte. Während der erste Eurofighter-U-Ausschuss noch von enormem medialen Interesse begleitet war, stand die dritte Auflage nun im Schatten des gleichzeitig stattfindenden BVT-U-Ausschusses. Dabei wäre das Thema eigentlich brisant: 183 Millionen Euro hat das Eurofighter-Konsortium an eine britische Briefkastenfirma namens Vector Aerospace bezahlt. Ein guter Teil davon soll, so vermutet die Justiz, für Bestechungsgelder ausgegeben worden sein. Stimmt das, so wäre Eurofighter mit Abstand der größte Korruptionsskandal in der Geschichte der Republik.

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