Quergeschrieben

Gott schütze uns vor Grönemeyers „offener Gesellschaft“

Der ultralinke Rock-Opa rief in der Wiener Stadthalle zu einer Diktatur gegen „rechts“ auf. Unsere „Antifaschisten“ finden das eigentlich ganz in Ordnung.

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Das Wiener Konzert Herbert Grönemeyers schlägt weiter Wellen. Nicht in Österreich – da ist man so sehr mit Kickl und den Identitären beschäftigt, dass für einen linken Hassprediger keine Zeit mehr bleibt –, sondern in Deutschland. Von einem „Reichsparteitag der Gutmeinenden“ war dort in einem Kommentar die Rede, von „Grölemeyer“, gar von „Grönegoebbels“. Selbst der Schriftsteller Bernd Stegemann, ein gestandener Linker, fühlte sich an „Redner vor 1945“ erinnert und bekannte: „Der Tonfall, mit dem Grönemeyer sein Publikum politisch anheizt, macht mir ein wenig Angst.“