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Neue Krimiserien meiden das Blut

In den neuen Crime-Serien wird jedes Wort auf die Waagschale gelegt. Der Verdächtige in „Criminal: Deutschland“ hätte besser seinen Anwalt mitbringen sollen.
In den neuen Crime-Serien wird jedes Wort auf die Waagschale gelegt. Der Verdächtige in „Criminal: Deutschland“ hätte besser seinen Anwalt mitbringen sollen.(c) Netflix

Die jüngste Netflix-Serie, „Criminal“, spielt in der Enge eines Verhörraums. Ein Kontrapunkt zu dem vielen Blut, das man sonst oft sieht – und ein Trend.

Da sitzen sie also. Täter und Ermittler, in einem unwirtlichen Raum ohne Fenster. Einen Tisch gibt es und vier Stühle. In diesem Zimmer passiert alles oder nichts, es geht um kleine Details oder den großen emotionalen Zusammenbruch. Dieser beklemmend enge Verhörraum steht im Zentrum der neuen Netflix-Serie, „Criminal“, und zwar in vier Ländern: Die gleichen holzvertäfelten Wände sind in Deutschland, England, Frankreich und Spanien zu sehen, sie sind das verbindende Element dieser Anthologie.