Diese fünf Wirtschaftsgeschichten sollten Sie gelesen haben

FILE PHOTO: The sun sets behind a pump-jack outside Saint-Fiacre
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Die Woche begann mit einem Paukenschlag, als der Ölpreis so stark anstieg wie zuletzt im Golfkrieg 1991. Aber auch die größte Übernahme Österreichs sorgte für Spannung.

Die Abkehr von den fossilen Energieträgern ist dank Klimawandel-Diskussion zur Zeit ja in aller Munde. Zu Anfang dieser Woche wurde uns allerdings auch wieder einmal gezeigt, dass die Abhängigkeit von Öl auch andere Probleme mit sich bringt. So sorgte ein Drohnenangriff auf zwei Produktionsanlagen in Saudiarabien, dass der Ölpreis zeitweise um rund 20 Prozent nach oben schnellte. Und auch wenn sich die Lage an den Märkten wieder ein wenig beruhigt hat, wird das Thema noch länger die Weltwirtschaft beeinflussen, wie die Analyse von Eduard Steiner in „Muss uns der Ölpreis schrecken“ zeigt. 

Der Wochenanfang brachte aber nicht nur negative Nachrichten - zumindest aus österreichischer Sicht. So kam die steirische AMS einen wichtigen Schritt weiter, den deutschen Osram-Konzern zu schlucken. Die Hintergründe dieser bisher größten Übernahme durch ein österreichisches Unternehmen beleuchtete Madle Stottmeyer in „AMS wagt die größte Übernahme Österreichs“.

Aber auch abseits der harten Betriebswirtschaft brachten die vergangenen Tage wieder einmal interessante Neuigkeiten. Für große Aufregung sorgte etwa eine Studie der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität über den Zusammenhang von Fleischkonsum und Klimawandel. Ein kleiner Spoiler über den Artikel von Matthias Auer: Eine fleischlose Ernährung ist nicht automatisch besser. Nachzulesen in „Kein Fleisch ist auch keine Lösung“.

Und auch die OECD publizierte in der zu Ende gehenden Woche bisher unbekannte, spannende Fakten. So schauten sich die Ökonomen erstmals an, wie viele Personen nur zeitweise in andere Länder migireren, um dort zu arbeiten. Und dabei zeigt sich, dass Österreich im internationalen Vergleich ein äußerst beliebtes Zielland ist. Und etwa am Bau schon jeder zehnte Arbeiter gar nicht mehr in Österreich wohnt. Darüber habe ich in „170.000 Menschen arbeiten in Österreich, leben aber im Ausland“ geschrieben.

Zu guter Letzt recherchierte Norbert Rief wie heimische Unternehmen Steuergutschriften nutzen, um ihr Geld gewinnbringend beim Finanzamt anzulegen. In Zeiten von Nullzinsen wohl für viele eine absolute Pflichtlektüre: „Warum Firmen ihr Geld vom Finanzamt nicht zurückhaben wollen“.

In diesem Sinne viel Spass beim Lesen und ein schönes Wochenende.