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Ein Stresstest: Wiener Wochen im Tiroler Tivoli

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Mario Kneisl)

Erst Rapid in der Liga, dann Austria im Cup – Aufsteiger WSG Tirol will überraschen.

Innsbruck. Fans der WSG Tirol erwartet ein Wiener Stresstest. Am Samstag läuft Rapid (17 Uhr) im Tivoli-Stadion auf, am Mittwoch folgt das Cupduell mit Austria. Präsidentin Diana Langes-Swarovski hoffte, dass es „Tiroler Festspiele“ werden. Vor allem auf das Heimspiel gegen Rapid hat sie sich gefreut, Grün-Weiß ist eben die populärste Farbkombination.

Zwei Saisonsiege hat der Aufsteiger jedoch erst gefeiert, Langes-Swarovski sagt dennoch, dass sie „wahnsinnig stolz“ auf die Darbietungen ihrer Mannschaft sei. Acht Punkte, Platz sieben – davon kann Austria, drei Punkte zurückliegend, nur träumen. Gegen den Rekordmeister winkt jedenfalls der bisher beste Besuch im Tivoli-Stadion. Dazu bräuchte es mehr als die 5400 Zuschauer, die laut WSG gegen Salzburg zu Gast waren.

 

Strebinger feiert Comeback

Rapid reiste bereits am Freitagvormittag gen Westen und möchte nach Siegen gegen Austria (3:1) und Admira (5:0) nachlegen. „Die letzten beiden Partien waren in allen Belangen positiv für uns. Das Match bei Austria hat uns richtig Kraft gegeben, und auch der klare Heimsieg in der letzten Runde war für die Köpfe sehr wichtig“, erklärt Trainer Dietmar Kühbauer.

Eine weitere Motivation stellt die Rückkehr von Richard Strebinger dar. Der Torhüter meldete sich nach seiner Herzoperation zurück. Sein Debüt könnte Rechtsverteidiger Filip Stojković (RS Belgrad) feiern. Zuletzt saß er schon mehrmals auf der Bank. (red.)

Samstag: Mattersburg – Sturm Graz, Admira – St. Pölten, WSG Tirol – Rapid (je 17 Uhr).

Sonntag: Austria – Altach, Hartberg – WAC (je 4.30 Uhr), Lask – Salzburg (17 Uhr, alle live Sky).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.09.2019)