Erfolgreiche violette Schonkost

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Ohne spielerisch zu überzeugen, beendet die Austria gegen Altach ihre Durststrecke vor Heimpublikum.

Österreichs Topklubs haben im Europacup aufgezeigt. Was am Sonntag in der Wiener Generali Arena an Bundesliga-Kost geboten wurde, war allerdings keine Werbung für den heimischen Fußball. Die glanzlose Austria gewann 2:0 gegen Altach, Lichtblick in der wieder neu formierten Elf von Austria-Coach Christian Ilzer war Christoph Monschein, der einmal selbst traf (61.) und einmal für Alon Turgeman vorbereitete (80.).

Statt Kombinationen und Strafraumszenen gab es in Favoriten aber vor allem viel Kampf, zahlreiche Unterbrechungen, Härteeinlagen und Retourkutschen zu sehen. 33 Fouls, acht Gelbe Karten und ein Verletzter (Austrias Thomas Ebner, Gehirnerschütterung) standen am Ende sechs Torschüssen gegenüber.

In der 17. Minute stieg Monschein Altachs Ousmane Diakité voll auf den Unterschenkel. Der 26-Jährige hatte Glück, dass Schiedsrichter Gishamer nur die Gelbe Karte zückte und er später noch zum Matchwinner avancieren konnte. Doch auch der Revanche-Check von Samuel Oum Gouet ins Gesicht von Monschein wurde ebenfalls nur mit Gelb geahndet.

Bei dieser Darbietung passte es ins Bild, dass der Austria-Anhang als Reaktion auf die violetten Leistungen der vergangenen Wochen in den ersten 45 Minuten seine Unterstützung verweigerte und stumm blieb. Dennoch: Für die Austria ist es der erste Heimsieg in der Bundesliga seit 19. Mai (gegen den WAC).

 

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