Heinz-Christian Strache beim FPÖ-Oktoberfest vergangene Woche.
Mitreden

Ihre Meinung: Ist ein Strache-Comeback noch möglich?

Seine Funktionen hat der langjährige FPÖ-Chef niedergelegt, aus der Öffentlichkeit hat er sich dennoch nicht ganz zurückgezogen. Nach Ibiza bringt eine Debatte über seine Spesenabrechnung neues Ungemach. Diskutieren Sie mit: War's das jetzt für Heinz-Christian Strache?

Spenden, Spesen, Ibiza: Die negativen Schlagzeilen über den Ex-FPÖ-Chef reißen nicht ab. Dennoch hat sich Heinz-Christian Strache, der die Blauen 2017 in die Regierung führte, nicht ganz aus der Politik zurückgezogen. Während seine Frau Philippa für den Nationalrat kandidiert, ist Strache als „einfaches Parteimitglied“ an ihrer Seite und plant sein Comeback für die Wien-Wahl 2020. Doch nun droht ihm eine Debatte über seine Spesenabrechnung und Ermittlungen wegen Verdachts auf Untreue zum Verhängnis zu werden.  Strache spricht von einer „gezielten Schmutzkübelkampagne“.

„Presse"-Chefredakteur Rainer Nowak meint im heutigen Leitartikel, dass Strache die FPÖ verliert wie einst Haider. Nowak schreibt: „Nun wird sich weisen, ob er seine in kleinen Runden angedrohten Pläne umsetzt: Da war die Rede von einer eigenen Liste bei der Wahl in Wien."

Der Publizist Franz Schedl hat sich indes in einem Gastkommentar näher mit dem Ehepaar Strache beschäftigt. Sie sei die Garantie dafür, dass die FPÖ auch nach dem Rückzug ihres Mannes nicht kollabiert: „Philippa, geh Du voran! Wie HC in der Politik bleibt.“

Diskutieren Sie mit: Ist Straches politische Karriere endgültig vorbei? Und wie geht es jetzt mit der FPÖ weiter?