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ÖFB-Cup: Wöber hat vor der Rückkehr zu Rapid "keine Angst"

Genk s Bryan Heynen and Salzburg s Maximilian Wober fight for the ball during a game between Austri
imago images / Belga

Das Cupspiel in Wien gegen seinen Ex-Klub ist für Maximilian Wöber ein sehr "emotionaler Moment“. Am Mittwoch zählt nur die Gegenwart - und der Sieg für Salzburg.

Salzburg eilt dieser Tage von einem Highlight zum nächsten. Nach dem 6:2-Kantersieg zum Champions-League-Start gegen Genk gab es ein 2:2 im Liga-Schlager beim LASK. Am Mittwoch ist Rekordmeister Rapid in der 2. Cup-Runde der Gegner. "Es ist eine sehr coole Phase, sehr anstrengend, macht aber auch viel Spaß", sagte Salzburgs Abwehrspieler Maximilian Wöber am Montag bei einem Medientermin.

Am Samstag geht es in der Meisterschaft zu Hause gegen die Austria weiter, das ist zugleich die Generalprobe für das Spiel des Jahres in der "Königsklasse" bei Titelverteidiger Liverpool am 2. Oktober. "Wir haben zwei Hürden gut genommen mit dem Sieg gegen Genk und dem Unentschieden gegen den LASK. Wir müssen jetzt weiter an unsere Grenzen gehen, dass wir auch da das Bestmögliche rausholen", sagte der im Sommer vom FC Sevilla gekommene Verteidiger.

Für ihn wird das Duell im Wiener Allianz Stadion am Mittwoch ein ganz Spezielles. "Es ist natürlich ein emotionaler Moment. Der Respekt ist immer da, ich habe aber keine Angst oder fürchte mich. Ich fokussiere mich auf meine Aufgaben und schaue, dass wir das Spiel gewinnen", verlautete Wöber. Der 21-Jährige war seit 2010 bei Rapid tätig und hatte von dort 2017 den Sprung zu Ajax Amsterdam geschafft. Von dort ging es Anfang 2019 weiter zu Sevilla, wo dem ÖFB-Teamspieler der richtige Durchbruch verwehrt blieb.

Salzburg kann durch die Rotation am Wochenende auf eine größtenteils ausgeruhte Truppe bauen. "Nach dem Spiel gegen den LASK sind alle Spieler gesund und bereit", gab Trainer Jesse Marsch am Montag Einblick.