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137 Millionen Euro für die Forschung

Die Nationalstiftung schüttet noch einmal ihr Füllhorn aus.

Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung wird nächstes Jahr 103,5 Millionen Euro für die österreichische Forschung ausschütten. Der in der Nationalstiftung angesiedelte Österreich-Fonds stellt für das laufende Jahr 33,7 Millionen Euro zur Verfügung, teilte die Stiftung mit. Nach derzeitiger Gesetzeslage ist es die letzte Ausschüttung der Nationalstiftung in dieser Höhe.

Die in Summe 137,2 Millionen Euro werden für Förderungen im Bereich der Grundlagenforschung, der angewandten Forschung und der Technologie- und Innovationsentwicklung verwendet. 63,75 Millionen Euro gehen an die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), 31,2 Millionen Euro an den Wissenschaftsfonds FWF, 10 Millionen Euro an die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), 8,75 Millionen Euro an die Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG), 8,5 Millionen Euro an die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) und 15 Millionen Euro an die Austria Wirtschaftsservice (aws).

Die Stiftung war 2003 als Teil eines Wachstums- und Standortpakets gegründet worden, um insbesondere "langfristig verwertbare interdisziplinäre Forschungsmaßnahmen" zu fördern. Ursprünglich wurde sie aus Zinserträgen der Österreichischen Nationalbank (OeNB) sowie des ERP-Fonds gespeist. Nach Einbrechen dieser Erträge wurde 2017 gesetzlich fixiert, dass die Nationalstiftung drei Jahre lang jeweils 100 Millionen Euro aus dem Jubiläumsfonds der Nationalbank erhält. Ab 2016 kamen noch Erträge aus dem Österreich-Fonds dazu, der aus dem 55-Prozent-Steuersatz für Einkommensanteile über eine Millione Euro gespeist wird. In Summe haben Nationalstiftung und Österreich-Fonds bisher 1,5 Milliarden Euro ausgeschüttet.

Ein Großteil der Ausschüttungen ist bis 2020 begrenzt, konkret jene aus dem Österreich-Fonds und die gesetzliche Fixierung der 100 Millionen Euro aus der Nationalbank. Die großen Wissenschaftsorganisationen haben daher schon eine nachhaltige Dotierung der Nationalstiftung gefordert.

 

(APA)