Arbeitswelt

Digitalisierung braucht Kontrolle

Dieter Pock, Steuerberater und Partner bei TPA.
Dieter Pock, Steuerberater und Partner bei TPA.(c) Christoph Meissner

Wie interne Kontrollsysteme zur Vermeidung von Fehlern beitragen können. Tipps von TPA.

Um in Firmen Fehler in der täglichen Arbeit zu vermeiden und Betrug zu verhindern, ist eine gut funktionierende interne Kontrolle unumgänglich. In der Zeit der umfassenden Digitalisierung der täglichen Arbeitsabläufe und Arbeitsprozesse ist es daher insbesondere im Bereich der internen Kontrollsysteme und der Compliance wichtig, Schritt zu halten.

Eine Fehlerquelle im Unternehmen kann etwa sein, dass ein und dieselbe Person sowohl für das Anlegen und die Verwaltung von Mitarbeiterdaten zuständig ist als auch für die Überweisung von Löhnen und Gehältern. Oder aber es schleicht sich im Laufe der Jahre eine gefährliche Routine in den Abläufen ein.

Blindes gegenseitiges Vertrauen setzt notwendige Vorsichtsmaßnahmen außer Kraft und führt dazu, dass die erforderlichen Kontrollschritte nicht mehr mit Ernsthaftigkeit und Genauigkeit durchgeführt werden.

Sebastian Haupt, Steuerberater und Partner bei TPA.
Sebastian Haupt, Steuerberater und Partner bei TPA.(c) Christoph Meissner

Digitalisierte Fehlerquellen

Die Zukunft wird ungemein spannend, keine Frage. In Sachen Digitalisierung treffen Menschen teilweise an ihre Grenzen. Sei es alters- oder ausbildungsbedingt. Hier gilt es für das Management, rechtzeitig und laufend entsprechend Vorkehrung zu treffen, um nicht den Digitalisierungsgurus im Unternehmen ausgeliefert zu sein.

Der Prozess der Digitalisierung muss also gesteuert und im Idealfall schrittweise im Unternehmen eingeführt werden. Was das mit einem internen Kontrollsystem zu tun hat und warum so etwas auch für das Finanzamt bzw. die Betriebsprüfung interessant werden kann, soll im Zuge unseres Expertentisches offen diskutiert werden.

www.tpa-group.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2019)