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Bernhard Görg: Wenn ein Expolitiker schreibt

Der frühere Wiener ÖVP-Chef Bernhard Görg hat schon früh begonnen zu schreiben. Zum vierten Mal geht es jetzt um die Wachau.
Der frühere Wiener ÖVP-Chef Bernhard Görg hat schon früh begonnen zu schreiben. Zum vierten Mal geht es jetzt um die Wachau. (c) Lukas Beck
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Bernhard Görg veröffentlicht seinen vierten Wachaukrimi − inklusive eines Sittenbilds der niederösterreichischen Politik samt Landeshauptmann.

Natürlich beschäftigt sich Bernhard Görg noch immer mit Politik – gerade vor der Wahl. „Das kriegen Sie nicht mehr los“, sagt der einstige Wiener Vizebürgermeister (ÖVP). „Aber ich spiele mehr Golf, als dass ich die Politik beobachte.“ Und noch eine Tätigkeit liege deutlich vor der Politikbeobachtung: das Schreiben. Unlängst hat Görg seinen inzwischen vierten Wachaukrimi veröffentlicht („Dürnsteiner Puppentanz“). Der wohl nicht der letzte bleiben wird.

Die Schriftstellerei ist sozusagen sein drittes Leben – wenngleich der 77-Jährige schon relativ früh damit begonnen hat: Noch während seiner Zeit als Manager bei IBM schrieb er die ersten Theaterstücke („Mir war immer fad, ich habe mich nicht ausgelastet gefühlt“), als er dann in die Politik ging – von 1992 bis 2002 war Görg Landesparteiobmann der Volkspartei in Wien – legte er eine Pause ein („Als Politiker kann man kein Theaterstück schreiben, das geht nicht“). Danach kamen mehrere Stücke – und vor vier Jahren dann der erste Wachaukrimi.

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