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Umfrage

Was den Österreichern ihr eigenes Auto bedeutet

Symbolbild
Symbolbild(c) Getty Images (Jens Schlueter)
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Österreicher lieben ihr Auto, zeigt eine Umfrage. Die Emotionen überwiegen deutlich vor den praktischen Aspekten.

Wenn Susan Sarandon im Roadmovie „Thelma & Louise“ im Ford-Thunderbird-Cabrio auf Amerikas weiten Straßen dem Alltag entflieht, dann spürt man zunächst nur Freiheit. Das verbinden auch satte 58 Prozent der 7.300 befragten Europäer mit ihrem Gefährt. Die Österreicherinnen übertrumpfen den europäischen Durchschnittswert: Für 63 Prozent bedeutet das eigene Auto auch Unabhängigkeit, bei den Männern betont das nur jeder zweite Österreicher. Das zeigt eine Umfrage von AutoScout24 unter österreichischen und europäischen Autofahrern.

Insgesamt spielen für die Autofahrer praktische Erwägungen eine untergeordnete Rolle. Aber die Bedeutung des Autos verändert sich auch im Laufe des Lebens. Wenn man jung ist, dann bedeutet das eigene Auto Unabhängigkeit und Fahrspaß. Generell gilt: Je jünger die Befragten sind, desto stärker liegt die Betonung auf Freiheit – für 69 Prozent der unter 30-jährigen Österreicher – und Fahrspaß (63 Prozent der unter 30-Jährigen).

Für Eltern ist es hauptsächlich eine Möglichkeit, die Familie herumzukutschieren und für jeden Dritten über 50 Jahren siegen die praktischen Aspekte und das eigene Mobil wird nur als Vehikel gesehen, um von A nach B zu kommen.

Über alle Altersgruppen hinweg steht immerhin für 41 Prozent der Österreicher die Freude am Fahren im Vordergrund, europaweit liegt der Wert bei 33 Prozent. Während für jeden dritten Europäer die Möglichkeit, mit dem Auto gemeinsam mit der Familie unterwegs zu sein, wichtig ist, betonen das nur 23 Prozent der Österreicher. Lediglich 16 Prozent der Europäer nutzen das Automobil in erster Linie, um von A nach B zu kommen, in Österreich ist das jeder Vierte (26 Prozent) und bei den über 50-Jährigen trifft das sogar auf 36 Prozent zu.

Klare Mentalitätsunterschiede

In der Umfrage offenbaren sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Für die Deutschen sind die Unabhängigkeit und den Fahrspaß in europäischen Vergleich besonders hoch: Jeder Zweite (50 Prozent) sagt: Autofahren bedeutet für mich Fahrspaß. Und 64 Prozent betonen die Unabhängigkeit, die ihnen die individuelle Mobilität bringt. Nur den Spaniern ist der Freiheitsaspekt mit 68 Prozent noch wichtiger als den Deutschen. Überhaupt haben die Spanier den emotionalsten Zugang zum Auto: Nur für jeden Zehnten liegt sein Zweck ausschließlich im Personentransport.

Einfach einsteigen und losfahren – diese herausragende Eigenschaft der eigenen vier Räder wird vor allem in den Niederlanden geschätzt: Für 44 Prozent steht das Auto für Spontaneität. 

 

In Spanien kann man den Zusammenhang von Familie und Automobil in Spanien nicht hoch genug hängen: 17 Prozent geben dort an, das Auto habe den Stellenwert eines Familienmitglieds. Damit liegen die Iberer bei diesem Thema weit vorn. Allerdings nicht so weit wie zwei andere Länder.

(red./herbas)