Klima

Plötzlich sind (fast) alle für die „Future“

Tausende Schilder – auf vielen bekam die heimische Innenpolitik Spott ab.
Tausende Schilder – auf vielen bekam die heimische Innenpolitik Spott ab.(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

Wenn Schüler, Forscher, Unternehmer, Anarchos, Religionsvertreter und „alte weiße Männer“ auf die Straße gehen: Bis zu 150.000 nahmen am „Earth Strike“ teil.

Wien. „Make Love not CO2“, „Make the World Greta Again“, „Ich bin jung und brauche die Welt“ – man kennt diese Sprüche schon, aber weil gestern, Freitag, Tag des großen „Earth Strike“ war, haben sich die Wiener Aktivisten einiges überlegt. „There is no Future and Sachertorte on a Dead Planet“, stand auf einem Transparent, das vom Haus des Meeres hing, „Zwickts mi, i man i tram, des deaf ned woa sein, wo san denn de Bam“, hatte ein Mädchen am Karlsplatz auf ein Schild geschrieben, zu sehen war auch: „Sei ein Ehrenmann, rette unser Klima, Mann“. Tausende Schilder, einige Slogans kennt man von den „Fridays for Future“-Demos weltweit, aber in dieser Dichte wurden sie in Wien noch nie gesehen.