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Bei Rapid gibt es Wirbel um ein Transparent

Zwei Ultras entfernten das Transparent.
Zwei Ultras entfernten das Transparent.(c) GEPA pictures
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Neuauflage der Hütteldorfer Fan-Problematik – zwei „Ultras“ drangen in den VIP-Klub ein.

Wien. Es war nur ein Transparent, doch es brachte bei den Rapid-Ultras am Sonntag gegen Hartberg das Fass zum Überlaufen. „So ist Rapid nicht. Sorry Fam. Wöber“ stand darauf und sollte als Entschuldigung verstanden werden für Entgleisungen und Schimpftiraden, die der Ex-Rapidler Maximilian Wöber in Diensten Salzburgs ertragen musste. Zwei Ultras drangen in den VIP-Klub vor und entfernten das Transparent aus der Loge, die angeblich Investor Michael Tojner gehört. Warum sie weder aufgehalten noch davon abgehalten wurden?

Auch aus sportlicher Sicht muss Rapid nachdenken. Das 3:3 gegen Hartberg war alles, nur kein Bravourstück. Man rettete das Remis erst in der 96. Minute.

 

Und wieder der Referee

Einmal mehr in dieser Saison stand mit Stefan Ebner ein Schiedsrichter im Mittelpunkt. Vor dem Konter der Gäste, der zum 2:3 führte, hätte es nach Foul von Kainz an Fountas Elfmeter für Rapid geben müssen. „Dass es ein klarer Elfmeter war, braucht man nicht diskutieren“, sagt SCR-Trainer Dietmar Kühbauer. Der Burgenländer erlebte ein Déjà-vu, auch beim 3:4 am 27. April gegen Hartberg hatte er mit der Referee-Leistung gehadert. „Auffällig, dass bei diesem Duell immer Geschichten passieren, die keiner wünscht.“ Transparent-Einlage inklusive.

 

BUNDESLIGA 9. Runde

1. Salzburg
2. Lask
3. WAC
4. Rapid
5. Sturm
6. Hartberg
7. Mattersburg
8. Tirol
9. Austria
10. Altach
11. St. Pölten
12. Admira

Ergebnisse: Rapid – Hartberg 3:3, Sturm – Admira 4:1, Altach – Mattersburg 0:2, Salzburg – Austria 4:1, St. Pölten – Lask 0:3, WAC – WSG 2:2.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.10.2019)