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Wahllandschaft

Wo Kreisky und Wöginger recht hatten

(c) APA/BARBARA GINDL
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Das Land wurde türkiser, die Stadt grüner. Und doch blieben viele Konstanten. Vier Thesen zum Fluss der Wählerstimmen.

Wien. 1,25 Millionen. So viele Österreicher entschieden sich, diesmal eine andere Partei als 2017 (oder zur Abwechslung keine) anzukreuzen. Ihre Stimmen bewegten am Sonntagabend die Balken auf dem Fernsehbildschirm und färbten die Österreichkarte in ein fast lückenloses Türkis um. Sie schreiben den Sitzplan im Parlament neu und verschieben das Fundament in den Koalitionsverhandlungen. „Die Presse“ hat die Wählerströme analysiert – und langfristige Trends und neuere Phänomene ausgemacht.