Norbert Hofer soll – anders als Strache oder Haider vor ihm – nicht als alleiniger Frontmann der FPÖ aufgebaut werden.
Analyse

Die Baustellen der Blauen

Strache ist suspendiert – die Aufräumarbeiten beginnen. Die FPÖ gibt sich Benimmregeln und stellt personell die Weichen. Der Parlamentsklub prüft Abrechnungen aus der Strache-Ära.

Wien. Fast überrascht klingen die Beobachter, die die FPÖ wenige Tage nach der Niederlage hinter den Kulissen erlebten: Der Gleichschritt in der Partei sei nach der Spesenaffäre um Ex-Chef Heinz-Christian Strache – samt Sofortstrafe in Form des zehnprozentigen Minus – doch schnell wiedererlangt worden. Auf Opposition schalten, lautet die Parole. Für die interne Neuausrichtung und Erholung sei das auch nötig, heißt es.

„Die Presse“ hat sich angesehen, wo die größten Baustellen der FPÖ – ideologisch wie personell – liegen. Und wo bei aller postulierter Einigkeit Gräben verlaufen.

Mehr erfahren

Umbenennen von Facebook-Seiten

Facebooks Probleme mit seelenlosen Ziegelsteinen und "HC Strache"

Piano Position 2