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Jobsuche: Was macht Heinz-Christian Strache jetzt bloß?

Heinz-Christian Strache
Heinz-Christian StracheAPA/AFP/JOE KLAMAR

Die berufliche Perspektive des Ex-FPÖ-Chefs ist denkbar mager: Für einen Job in einem Weltkonzern ist sein Netzwerk zu einseitig bzw. dürftig. Und der einst zugesagte Job in der Immobilienbranche ist perdu.

Die Frage stellt sich bei jedem Berufspolitiker, der seinen Job verloren hat. Bei jenen, die mit ihrer Partei gebrochen haben, erst recht. Schlag nach bei Reinhold Mitterlehner. Und jetzt Heinz-Christian Strache. Wie geht es mit ihm beruflich weiter? Von der Partei ist nichts zu erwarten. Das fällt in die Kategorie „Ironie der Geschichte“: In seiner relativ kurzen Zeit als FPÖ-Vizekanzler hat Strache einer ganzen Reihe von Freunden und Parteitreuen Jobs im staatsnahen Bereich verschafft, ihm selbst wird diese Unterstützung eher nicht zuteil werden. „Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang“, sagte Strache bei seinem letzten öffentlichen Auftritt am Dienstag tapfer. Nur: Wie wird dieser Anfang aussehen? Er werde eine Beraterfirma gründen, sagte er. Und eine Biografie schreiben. Kein unbedingt abendfüllendes Programm. Aber das mit der Jobsuche ist auch denkbar kompliziert.