Verena Preiner auf fdem Weg zu Bronze: Österreich ist mit zwei Medaillen in der Weltspitze angekommen.
Leichtathletik

Die Spurensuche zwischen Linz und Doha

Nach Diskus-Bronze durch Lukas Weißhaidinger jubelte auch Siebenkämpferin Verena Preiner. Trainer Wolfgang Adler erklärt ihren Aufstieg.

Doha/Wien. Sechs heimische Leichtathleten hatten sich für die Weltmeisterschaften in Doha qualifiziert. Die Hälfte davon ging mit realistischen Medaillenchancen an den Start. Doch fast alle Hoffnungen schienen schnell zu zerplatzen. Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger schaffte mit einem Ersatzgerät und Glück den Einzug ins Zwölferfinale, Mehrkämpferin Ivona Dadic beendete ihren WM-Auftritt bereits an der achten Hürde mit einer Zerrung im ersten Siebenkampfbewerb. Noch vor Jahren hätte sich Österreich damit abgefunden und das Pech bejammert.

Doch heuer kam alles ganz anders. Weißhaidinger zeigte im Finale mit drei Würfen über 66 Meter einen starken Auftritt und holte hochverdient sein erstes Edelmetall. Mit Bronze bestätigte der 150-Kilogramm-Athlet aus dem Innviertel seine kontinuierlich starken Leistungen bei den Diamond-League-Bewerben. Und Verena Preiner, die erst im Sommer den ÖLV-Rekord im Mehrkampf mit 6591 Punkten an sich gerissen hatte, zeigte, dass Österreich eine Siebenkampfnation mit zumindest zwei Säulen ist und holte Bronze im Siebenkampf.