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Klage: Google Maps leitet Fußgängerin auf Highway

A model demonstrates a Nexus One smartphone, the first mobile phone Google will sell directly to cons
(c) REUTERS (Robert Galbraith)
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Eine Frau hat in dem US-Staat Kalifornien Googles Fußgänger-Navi verwendet, auf Anweisung eine Landstraße betreten und wurde dort von einem Auto angefahren. Jetzt will sie von Google Schadenersatz.

Navigationsgeräte haben nicht immer Recht und es ist bereits vorgekommen, dass unachtsame Autofahrer in Seen gelandet sind. Eine Frau aus Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien ist nun einem Fußgänger-Navi auf den Leim gegangen, wurde dabei verletzt und fordert in einer Klage von Google mehr als 100.000 Dollar Schadenersatz, berichtet die "PC World".

Die Frau betrat auf Anraten von Google Maps einen Highway und ging ihn - offenbar in der Mitte der Fahrbahn - entlang, bis sie von einem Auto erfasst wurde. Schuld an dem Unfall soll laut Klage "Googles verantwortungsloses, gefährliches und fahrlässiges Bereitstellen von unsicheren Richtungsangaben" gewesen sein. Dabei weist Google Maps bei der Fußgänger-Navigation eigens darauf hin, dass es sich um ein Beta-Produkt handelt, das noch nicht einwandfrei funktioniert. "Seien Sie vorsichtig! – Auf dieser Route gibt es möglicherweise keine Bürgersteige oder Fußwege", ist in Google Maps zu lesen. In der Handy-Version soll dieser Hinweis allerdings fehlen.

(Red.)