Manfred Haimbuchner

Mit ihm kippt die FPÖ nach Linz

BUNDESPARTEIVORSTAND FPOe: PRAeSIDIUM / HAIMBUCHNER
Mischt seit Ibiza stärker in der Bundespartei mit: Manfred Haimbuchner.APA/HELMUT FOHRINGER

Lang hat Manfred Haimbuchner auf den richtigen Moment gewartet. Am 17. Mai war er da. Nun wächst Haimbuchners Einfluss: Philippa Strache erhält, wie von ihm gefordert, kein Mandat.

Manfred Haimbuchner hat, das kann man durchaus anerkennen, in der Vergangenheit ein Gespür für Timing entwickelt. Wann immer sich der richtige Zeitpunkt abzeichnete, setzte er Akzente. In den vergangenen Jahren kam der passende Moment dafür noch selten: Haimbuchner war zwar in Linz Landesparteichef der FPÖ und stellvertretender Landeshauptmann. Aber die Macht der freiheitlichen Partei war in einer ganz anderen Stadt konzentriert: Wien. Hier saß Heinz-Christian Strache lang als unumstrittener Bundesparteiobmann, später sogar als Vizekanzler.