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Hongkonger Proteste

Die NBA, gefangen zwischen Peking und Washington

In einem Tweet unterstützte ein Basketball-Manager die Demokratieproteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone. Die Entrüstung in China bringt die US-Profiliga in eine Zwickmühle.

Die Liebe der chinesischen Bevölkerung zum Basketball – und zur US-Profiliga NBA – schien selbst die immer erbitterte politische und wirtschaftliche Rivalität zwischen Peking und Washington zu überstehen: Doch damit könnte es nun vorbei sein. Denn: „Das Vaterland steht über allem“, schrieb etwa der chinesische Schauspieler Li Yifeng in einem Online-Kommentar. Ein Statement, dem viele der Hunderttausenden Basketball-Fans in der Volksrepublik eins zu eins zustimmen werden: Das rasante Wachstum hat auch das chinesische Selbstbewusstsein in die Höhe geschraubt. Damit wächst die Bereitschaft der Chinesen für ihre Überzeugungen auf globaler Bühne einzutreten.