Warten beim AMS
Ausblick

Was auf den Arbeitsmarkt zukommt

Die Wirtschaft schwächt sich ab. Spätestens ab 2020 wird die Arbeitslosigkeit wieder steigen, wie eine AMS-Prognose zeigt, die der „Presse“ vorliegt. Wer muss jetzt um seinen Job zittern? Welche Branchen trifft es besonders hart? Und warum gehen neue Jobs fast ausschließlich an Ausländer? Die „Presse“ hat die Antworten.

Wien. Die echte Krise bleibt Österreich vorerst erspart – da sind sich die Ökonomen einig. Aber der wirtschaftliche Höhenflug neigt sich dem Ende zu. Das schlägt auch auf den Arbeitsmarkt durch. Nach fast drei guten Jahren ist es mit den sinkenden Arbeitslosenzahlen erst einmal vorbei. Spätestens nächstes Jahr wird die Arbeitslosigkeit wieder steigen. „Die Arbeitsmarkterholung kommt zum Stillstand“, heißt es in einer aktuellen Prognose des Forschungsinstituts Synthesis im Auftrag des Arbeitsmarktservice (AMS), die der „Presse“ vorliegt. Sie zeigt: Nicht alle müssen um ihre Jobs zittern – manche aber ganz besonders. Die wichtigsten Punkte im Überblick.