„Ist das wahr?“, fragte Peter Handke, als er davon erfuhr, dass ihm der Nobelpreis 2019 zuerkannt wird.
Literaturnobelpreis

Peter Handke: Meister des radikalen Schönen

Peter Handke huldigt in seinem Werk der Welt und ihrer Einzigartigkeit. Mit einer Sprache, die es in ihrer Schönheit mit ihr aufzunehmen versucht. Er erhält den Preis für 2019, seine Kollegin Olga Tokarczuk für 2018.

Wer hätte das gedacht. Wer hätte damit gerechnet. Die Feuilletonredaktion der „Presse“ jedenfalls nicht, Österreich hatte ja schon „seinen“ Nobelpreis, das schien schon viel für dieses kleine Land, das sich zwar immer viel zugutegehalten hat auf seine Literatur: Aber gleich zwei Nobelpreise binnen 15 Jahren? Darauf auch nur zu spekulieren wäre vermessen gewesen.