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Interview mit ÖFB-Präsident Leo Windtner

„Ein Ticket um 66 Euro ist nicht zu teuer“

Leo Windtner(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Verbandspräsident Leo Windtner (69) verteidigt die Preispolitik des ÖFB und sieht die wahren Gründe für das Fernbleiben der Fanmassen anderswo.

Wie bewerten Sie Österreichs Leistung beim 3:1-Sieg über Israel?

Leo Windtner: Es war ein verdienter und hart erarbeiteter Sieg. Die Spieler hatten bestimmt noch die Niederlage von Haifa im Hinterkopf, und die Verletzungen haben zusätzlich für etwas Verunsicherung gesorgt. Deshalb hat die Mannschaft nicht so selbstbewusst begonnen wie zuletzt. Aber sie hat alles investiert, um diese drei Punkte zu holen.

Hatten Sie nach dem 0:1 durch Zahavi kurz den Gedanken: Nicht schon wieder?

Wer hat nicht den Eindruck eines Déjà-vu gehabt? Aber ich hatte schon Vertrauen in die Mannschaft, dass sie sich dementsprechend auflehnt.

Das Happel-Stadion blieb trotz der Bedeutung dieses Spiels halb leer, Fans kritisierten die hohen Kartenpreise. Können Sie die Kritik denn nachvollziehen?