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Martin Bernhofer: „Ein Jugendsender kann Ö1 nicht sein“

Martin Bernhofer geht am liebsten zu Fuß ins Büro: 40 bis 50 Minuten braucht er bis ins Funkhaus.
Martin Bernhofer geht am liebsten zu Fuß ins Büro: 40 bis 50 Minuten braucht er bis ins Funkhaus.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Der neue Ö1-Chef Martin Bernhofer steht zum Amtsantritt vor einigen Herausforderungen. Mit der „Presse am Sonntag“ sprach er über die Übersiedlung des Senders, digitale Transformation, neue Zielgruppen und sein Faible für Reiseführer.

Seit zweieinhalb Wochen ist Martin Bernhofer als Ö1-Chef im Amt. Doch sein Büro schaut noch so aus wie unter Vorgänger Peter Klein. Nur der Buddha-Kopf, den er von einer seiner jährlichen Asienreisen – aus Myanmar – mitgebracht hat, steht schon da. „Das ist das erste Objekt, das mich begleitet hat“, sagt Bernhofer. Vier Gesichter hat der Kopf, jedes zeigt eine andere Emotion – und in eine andere Richtung. „Das soll darstellen, dass ich die Welt gerne aus verschiedenen Perspektiven sehe. Und dass man auch in Gegensätzen denken kann.“ Fähigkeiten, die er als Chef des Senders, für den er seit 1985 arbeitet, vermutlich gut brauchen kann.