Wiener Hauptbahnhof: Bel & Main feiert Dachgleiche

Übersicht auf das Bel & Main an der Canettistraße
Übersicht auf das Bel & Main an der CanettistraßeSigna

Wohnen, Arbeiten, Urlauben: Die Signa Investmentgesellschaft errichtet bis Ende 2020 das Multi-Use-Projekt Bel & Main am Wiener Hauptbahnhof.

Zwischen Schweizergarten und Hauptbahnhof entsteht derzeit das Projekt Bel & Main Vienna als Multi-Use-Gebäudeensemble. Seit dem Baubeginn im März 2018 schreiten die Bauarbeiten zügig voran, nun wurde die Dachgleiche gefeiert.

Es entstehen auf rund 12.000 m² zwei Wohntürme mit ca. 450 Mietwohnungen, ein Bürohochhaus mit rund 17.000 m² Officefläche und ein Adina Apartmenthotel mit 134 Hotelzimmern – alles verbunden durch eine begrünte Plaza und eine Tiefgarage mit 400 Parkplätzen. Die Studios und Apartments des Adina Hotels werden über einen Bereich zum Wohnen und Arbeiten, eine voll ausgestattete Küche mit Herd, Mikrowelle und Spülmaschine und sogar Waschmaschine und Trockner verfügen. In den Studios im obersten Stockwerk wird es zudem Terrassen geben.

Ankermieter: Erste Group BankAG

„Moderne Projektentwicklungen sollten eine neue urbane Lebensqualität schaffen“, meint Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer Signa. Das Projekt Bel & Main Vienna biete die Möglichkeit, Arbeit und Alltag, Business und Freizeit miteinander zu verbinden. Der angrenzende Hauptbahnhof mit seiner Infrastruktur und der Nahe Schweizergarten sollen den Standort für Büro, Wohnen und Hotel gleichermaßen attraktiv machen. Mit einem Investitionsvolumen von fast einer Mrd. Euro ist Signa der größte Immobilieninvestor am Wiener Hauptbahnhof. 

„Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat die Stadt Wien mit dem Quartier Belvedere einen Financial District im internationalen Format“, meint Stefan Dörfler, CFO Erste Group Bank AG und Hauptmieter des Office- Turms. „Wir sehen das als wichtigen Schritt für den Wirtschaftsstandort als Drehscheibe für Zentraleuropa und als Finanzmotor des Landes. Da war es eine logische Konsequenz, auch unsere IT-Gesellschaften näher zum Business zu bringen.“

Das Projekt konnte im Zuge mehrerer „Forward Deals“ eineinhalb Jahre vor seiner geplanten Fertigstellung im 4. Quartal 2020 dank hoher Vermietungsquote von rund 50 Prozent, geeignetn Mietern und einem geringen Leerstandrisiko verkauft werden. Einer der beiden Wohntürme ist Teil des Startportfolios eines von Universal-Investment für die Bayerische Versorgungskammer (BVK) aufgelegten Fonds. Der zweite Wohnturm wurde an die Versicherungskammer Bayern (VKB) verkauft. Der Käufer des Office- sowie des Hotel-Turms ist ein österreichischer Investor.