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Facebook-Hacker nutzen "Gefällt mir"-Trick

Facebook CEO Mark Zuckerberg speaks during a news conference at Facebook headquarters in Palo Alto
REUTERS (Robert Galbraith)
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Über die Möglichkeit, einen "Like-Button" auf jede Website zu integrieren, verbreiten Angreifer derzeit manipulierte Websites. Facebook wurde über das Problem informiert.

Hunderttausende Facebook-Nutzer wurden in den letzten Tagen Opfer von von Hackern. Sie alle sind einem Link zu einer manipulierten Website gefolgt, die daraufhin wiederum eine Statusmeldung wie etwa "User XY likes This man takes a picture of himself EVERYDAY for 8 YEARS!!" auf deren Facebook-Profil hinterlässt. Das lockt wiederum weitere Opfer auf diese Seite. Wie ein klassischer Wurm verbreitet sich das Problem stetig durch das angegriffene System, in diesem Fall Facebook. Die Macher der Antivirenlösung Sophos haben die Attacke "Likejacking" getauft.

Facebook-Funktion hilft Hackern

Die Angreifer nutzen offenbar die seit kurzem verfügbare Möglichkeit des Universellen Like-Buttons bei Facebook aus. Jeder Website-Betreiber kann so ein Stück Code in sein Angebot integrieren, das seine Seite auf Facebook propagieren lässt. Sophos erwartet sich noch weitere Angriffe, die in dieselbe Kerbe schlagen. Betroffen sind bisher aber nur Windows-Systeme. Facebook wurde bereits über das Problem informiert und hat die manipulierten Seiten gesperrt.

Wer Opfer von so einem "Likejacking" geworden ist, kann das Problem mit wenigen Schritten selbst wieder entfernen. Zuerst muss man das eigene Profil bearbeiten. Anschließend "Andere Seiten" und die jeweilige manipulierte Seite entfernen. Als nächstes sollte man die Seite aus seinem Nachrichtenstrom herauslöschen.

(Red.)