Analyse

Büromarktupdate: Wenige neue Büros, dafür heiß begehrt

Der Büromarktbericht von EHL Immobilien zeigt: Die Durchschnittsmieten sind auf 14,80 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

Mietinteressenten müssen sich immer früher nach neuen Büroflächen umsehen. Das ergibt der neue Büromarktbericht von EHL Immobilien. Der Grund liege in einer konstant starken Nachfrage am Wiener Büromarkt in Verbindung mit einer niedrigen Neuflächenproduktion, heißt es in der Aussendung. 

Von den Vermietungen mit mehr als 1000 Quadratmetern entfielen im heurigen Jahr 40 Prozent auf Vorverwertungen, bei denen der Mietbeginn mehr als zwölf Monate nach dem Vertragsabschluss liegt. Die Vorlaufzeiten hätten sich gegenüber den Vorjahren deutlich verlängert, meint Stefan Wernhart, Geschäftsführer der EHL Gewerbeimmobilien. Das gelte vor allem für die Büroregionen rund um das Quartier Belvedere, den Praterstern und die Lassallestraße.

Für Einheiten von 1000 bis 3000 Quadratmetern solle ein Suchauftrag idealerweise zwölf Monate vor dem geplanten Bezugsdatum erteilt werden, bei größeren Einheiten mit mehr als 3000 Quadtratmetern seien sogar bis zu 18 Monate sinnvoll, rät Wernhart. „Nur dann kann garantiert werden, dass man auch wirklich ein Büro in genau der Lage, Größe und Qualität, die man sich vorstellt, findet.“

Während die Spitzenmieten mit 25,50 Euro pro Quadratmeter ihr Niveau halten konnten, sind die Durchschnittsmieten auf 14,80 Euro pro Quadratmeter gestiegen.