Schauplätze

Galerie bei der Albertina Zetter: „Keramik in Wien 1900–1930"

(c) Galerie bei der Albertina Zetter

Keramiken fanden sich im Programm der 1903 gegründeten Wiener Werkstätte schon von Beginn an.

Keramiken fanden sich im Programm der 1903 gegründeten Wiener Werkstätte schon von Beginn an. Powolny, Löffler, Klablena, Peche sind hier zu nennen. Die typische expressive Wiener-Werkstätte-Keramik entstand allerdings erst ab 1917 mit der Gründung eigener Künstlerwerkstätten. Vor allem Künstlerinnen wie Vally Wieselthier (Bild), Gudrun Baudisch, Susi Singer, Kitty Rix und Erna Kopriva prägten dieses Spezialgebiet.

Mit der Ausstellung „Keramik in Wien 1900–1930" gibt die Galerie bei der Albertina Zetter nun einen museumsreifen Überblick über dieses wichtige Feld der Wiener Moderne im Grenzgebiet von Malerei und Skulptur, Kunst und Handwerk. 140 Objekte – darunter Köpfe, Putti, Tiere aller Art, Vasen, Kerzenhalter, Schalen – veranschaulichen die Entwicklung vom Jugendstil bis hin zum Expressionismus.

Galerie bei der Albertina Zetter: „Keramik in Wien 1900–1930" (Lobkowitzplatz 1, 1010 Wien, bis 30. November, www.galerie-albertina.at)