Constantin Schreiber hat sich Schulbücher in islamischen Ländern angesehen. Sie seien ein Spiegel des dortigen Mainstreams – und wegen Zuwanderung auch hier relevant.
Die Presse: Sie haben sich in Ihrem Buch angesehen, was Schulbücher in fünf islamischen Ländern vermitteln. Wie sind Sie darauf gekommen, das zu tun?
Constantin Schreiber: Deutsche Freunde in Ägypten haben mir Schulbücher gezeigt und gefragt, ob ich mir das einmal anschauen könnte. So kam es, dass ich das erste Mal bewusst Schulbücher durchgeschaut habe, und das fand ich dann schon überraschend erschreckend – auch wenn man sicher so eine Grundannahme hat, dass nicht alles so sein wird wie in westlichen Schulbüchern.