Neue Studie

Franchising weiter im Trend

Franchise concept
(c) Getty Images/iStockphoto (solitude72)

Der Österreichische Franchise-Verband zeigt in einer Studie, dass die Branche hierzulande weiter wächst.

Die aktuelle Studie, vom Österreichischen Franchise-Verband (ÖFV) in Auftrag gegeben und von mm.insights in Kooperation mit bestHeads durchgeführt, zeigt, dass sich die österreichische Franchise-Landschaft in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig etabliert hat. Konkret konnte im letzten Wirtschaftsjahr ein Umsatz von etwa 10,3 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Im Zuge der Erhebung gaben mehr als 40 Prozent der Franchisegeber einen Umsatz von über fünf Millionen Euro an.

Präsident des ÖFV Andreas Haider, Generalsekretärin Barbara Steiner und mm.insights-Geschäftsführer Herbert Marchl.APA/Richard Tanzer

Aktuell gibt es am österreichischen Markt etwa 480 Franchise-Systeme mit insgesamt 9400 Franchise-Nehmern, 11.700 Standorten und über 87.000 beschäftigten Personen. Die Branchen Bauen, Lebensmittel, Gastronomie und Gesundheit machen in Summe 50 Prozent aus.

Im vergangenen Jahr haben 76 Prozent der Systeme neue Mitarbeiter eingestellt und ebenfalls so viele planen in den kommenden 12 Monaten neue Mitarbeiter einzustellen. Durchschnittlich wird pro System mit der Einstellung von 27 Mitarbeitern gerechnet. Das ergibt 13.000 Neueinstellungen, wovon 4500 neu geschaffene Arbeitsplätze sind. Zwei Drittel der Systeme kommen aus Österreich, zwei Drittel agieren international. Bei der Internationalisierung wird für das nächste Jahr eine Steigerung von vier Prozent erwartet.

(red.)